Beziehung und Coaching
Beziehung als Schlüssel zu guter Begleitung
Unsere Schule ist klein und familiär. Wir kennen jedes Kind mit Namen. Jedes Kind hat einen Coach, mit dem es wöchentlich ein Gespräch führt.
Was bringen gelingende pädagogische Beziehungen den Schüler:innen und Lehrpersonen?
- Sie sind Grundlage für die Persönlichkeitsentwicklung von Schüler:innen und eine bedeutsame Lernvoraussetzung. Wie relevant die Beziehungsqualität zwischen Lehrenden / Lernbegleitern und Lernenden für den Lernerfolg ist, geht u.a. aus den Ergebnissen der Hattie-Studie hervor.
- Sie stärken Selbstvertrauen, Selbstkontrolle und Selbstwirksamkeit.
- Sie fördern Vertrauen zwischen allen Beteiligten – Lehrpersonen, Schüler:innen und Eltern.
- Sie halten Lehrkräfte gesund, indem sie Machtkämpfe und Stress reduzieren und damit die Gefahr des Burnouts.
Coaching-Gespräche
Jede:r Schüler:in führt in der Regel jede Woche mit ihrem oder seinem Coach ein fünfzehn bis zwanzig minütiges Gespräch, in dem es um Persönlichkeit und Lernfortschritt geht. Dabei haben alle Themen Raum, schulisch oder außerschulisch. Hier werden je nach Bedarf Konflikte nachbesprochen, Ordner sortiert, Erfolge gefeiert und Ziele gesteckt.
BZGs
BZG steht für Bilanz- und Zielgespräch. Diese Gespräche finden zweimal im Schuljahr statt und dienen dazu, einen Überblick über das zu verschaffen, was in den zurückliegenden Monaten erreicht wurde und was noch zu vollbringen ist. Dabei geht das Gespräch vom Kind aus, das unterstützt duch Impulse von den eigenen Fähigkeiten berichtet. Erziehungsberechtigte und Lernbegleiter:innen haben grundsätzlich eine offene zuhörende Rolle. Die Gespräche dienen der Transparenz und der Selbstreflektion.